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Extension du domaine de la lutte (Philippe Harel, 1999) DVDRip VOSE

Publicado: 11 Abr 2015 16:23
por Initiand
Imagen
httpTítulo original Extension du domaine de la lutte
Año 1999
Duración
120 min.
País Francia
Director Philippe Harel
Guión Michel Houellebecq, Philippe Harel (Novela: Michel Houellebecq)
Fotografía Gilles Henry
Reparto Philippe Harel, José Garcia, Catherine Mouchet, Philippe Bianco, Cécile Reigher, Philippe Agael
Productora Les Productions Lazennec / StudioCanal
Género Drama
http://www.imdb.com/title/tt0211359/?re ... rv_exrv_tt
http://www.filmaffinity.com/es/film654362.html

Nuestro héroe tiene treinta años, y es el gerente y analista programador en una empresa de asistencia tecnológica llamada Oriente. Sus ganancias netas son superiores en dos veces y media el salario mínimo de la nación, pero a pesar de ello le falla su integración social, y el hecho de que no atrae a ninguna de las mujeres que le rodean no mejora las cosas. Desprovisto del tipo de belleza desbordante y encantadora necesaria a día de hoy en este mundo (o al menos, eso cree él), y sujeto a frecuentes episodios de depresión, no se ajusta exactamente a lo que principalmente interesa a las mujeres en terreno sexual o la satisfacción narcisista. De este personaje no sabemos ni su nombre, pero tampoco a nadie parece importarle.
Spoiler:
"Unser Held", ein Systemingenieur, (Philippe Harel), hat all seinen Ehrgeiz verloren, sein Job ödet ihn an, das oberflächlich-dümmliche Gehabe seiner Kollegen gibt ihm auf die Nerven. Es ist Herbst, Nebel schleicht durch die grauen Plattenbauschluchten seiner Banlieue, seine Wohnung stinkt nach Verwesung, Zigarettenrauch und bitterer Einsamkeit, sein Auto hat er im Suff irgendwo verloren. Vor Weihnachten muss er zusammen mit Tisserand (José García) mehrere Schulungsaufträge bei Kunden in der Provinz erledigen. Tisserand ist klein, rundlich und glaubt, er sehe aus wie ein Frosch, hat trotz seiner ständigen Misserfolge bei den Frauen den Glauben an die Liebe nicht aufgegeben. Aber in dem System der freien Sexualität - wie auch in der freien Marktwirtschaft - kann die Existenz schmerzvoll und enttäuschend sein: Einige führen ein aufregendes und abwechslungsreiches Sexualleben, andere sind zu Einsamkeit und Masturbation verdammt. Der Wert eines menschlichen Wesens errechnet sich aus seiner wirtschaftlichen Effizienz und seiner sexuellen Potenz. Auf seiner Dienstreise erkrankt unser Held an einer Herzbeutelentzündung, wird später durch eine schwere Depression vollkommen arbeitsunfähig und tritt schliesslich den Weg zur Besserung in einer psychiatrischen Klinik an.

Houellebecqs Roman ist nicht eben ein ermunterndes Geschichtlein, und die Reflexionen seines "Helden" lassen an unserer von Hektik und Egoismus, emotionaler Gleichgültigkeit und sexueller Ubiquität geprägten Global-Village-Gesellschaft kaum etwas intakt erscheinen. Philippe Harel macht daraus ein ebenso deprimierendes wie denkwürdiges filmisches Lehrstück über den Verlust der Individualität, - oder ist es ein Beleg in der Beweiskette zu deren Nichtexistenz?

Als "Unser Held" redet er, meist aus dem Off, in einem eintönig geräuschhaften Timbre auf den Zuschauer ein. Kaum je spricht er über sich, alles ist ihm Objekt geworden, außer er selbst. Sogar im Dialog mit dem sexuellen Verlierer Tisserand (viel zu hübsch, um wahr zu sein: José García) legt er diesen künstlichen Schulmeisterton, abgesehen von ein paar scheuen Anflügen mitleidiger Zärtlichkeit, nicht ab. Auf diese Weise kommt man dem in einem starren, abweisenden Käferkleid verpuppten Mann niemals nah genug, um den Grund seiner Abkapselung zu erfühlen. Was er mitteilt, ist abstrakt, und muss abstrakt verstanden werden, oder eben nicht, und das letztere ist wahrscheinlicher.

An die Grenze des Absurden führt das zwanghafte Aufrechterhalten dieser Charakterhülle, als unser Held im Gespräch mit seiner Psychotherapeutin einfach weiter doziert, als gelte es nicht, sein persönliches Problem zu orten, sondern ein historisch-pessimistisches System für das 21. Jahrhundert zu proklamieren. Dass die Therapie schließlich mit der banalen Frage, seit wann unser Held denn nicht mehr mit einer Frau geschlafen habe, den Durchbruch erreicht und allem Anschein nach reüssiert, wirkt amerikanisch billig nach all den abgründigen (und alles andere als abwegigen) Gedankengängen des Patienten. Und wenn man ihn zum Schluss im Tanzkurs mit einer um einen halben Kopf größeren Frau (schöne Aussichten!) als Walzer-Partnerin sich im Kreise drehn und - auch mit den Augen - lächeln sieht, so ist man versucht, sich die Backenbärte zu zerzausen, auf den Tisch zu klopfen und rufen: "Dubito, dubito!"
http://de.wikipedia.org/wiki/Ausweitung_der_Kampfzone
Ein paar Kritikpunkte gibt's dennoch. So leid es mir tut: Mir scheint, als hätte sich Philippe Harel als Hauptdarsteller, Regisseur und Drehbuchautor doch ein wenig übernommen. So sehr Schauspiel und Inhalt überzeugen, so uninspiriert, um nicht zu sagen amateurhaft wirkt die Inszenierung. Diesen Autounfall - eine nicht ganz unwichtige Szene in der Geschichte - derart dilletantisch in Szene zu setzen - das tut echt weh.

Trotz diverser formalen Schwächen entwickelt Philippe Harel aber einen erstaunlichen filmischen Sog. Was daran liegt, dass der Film eher von seinen cleveren Dialogen als von seinen Bildern lebt. Das DVD-Cover vergleicht die Ausweitung der Kampfzone gar mit Fight Club, was schon ein bissl dreist ist. Aber auch nicht ganz unrichtig. Nicht auszudenken, wenn sich David Fincher dieses Stoffs angenommen hätte ... ein neuer ewiger Lieblingsfilm stünde fest. So ist's zumindest ein "Tipp für den alphabetisierten Interessenten", wie die deutsche Videowoche schrieb.
FAZIT: Trotz kleinerer Schwächen sehenswerte Verfilmung des Erstlingswerks von Michel Houellebecq. Ein Film für Menschen, "die damit leben müssen, einen Pornofilm im Kopf zu haben, während im wirklichen Leben ein Problemfilm läuft." (Zitat Falter)
2001 Filmlexikon escribió:Ein Computer-Programmierer kann seinem Lebensdrang nicht mehr folgen und versinkt in tiefe Depression. Er bereist die Provinz, um neuen Kunden die firmeneigene Software zu erläutern, wobei er bei seinem nicht minder verzweifelten Kollegen zu einer teuflischen Einflüsterung ansetzt: Um das Gleichgewicht der Welt wieder herzustellen, müsse dieser die Frauen, die sich ihm verweigern, umbringen. Komplexe Verfilmung des Erstlingsromans von Michel Houellebecq, dessen Dimension absoluter Trostlosigkeit durch Humor leicht sarkastischer Spielart aufgehellt wird. Ein sehr präzise gespielter und inszenierter Film, der in vielen Szenen Mitleid und Erbarmen, aber auch Heiterkeit erregt.

Código: Seleccionar todo

Complete name                    :  Extension du domaine la lutte (1999) DVDRip x264 ger-fre.mkv
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Video
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Audio #2
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eD2K link Ausweitung der Kampfzone (1999 Extension du domaine la lutte) DVDRip ger-fre.mkv [1.44 Gb] 

esp subs: http://dl.opensubtitles.org/de/download/sub/5457414
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http://www.divxclasico.com/foro/viewtopic.php?t=28295

enjoy

Re: Extension du domaine de la lutte ( Philippe Harel, 1999) DVDRip VOSE

Publicado: 11 Abr 2015 16:28
por jail
Probaremos, Initiand. Gracias.

Re: Extension du domaine de la lutte ( Philippe Harel, 1999) DVDRip VOSE

Publicado: 11 Abr 2015 16:37
por loperena
Buena peli y mucho mejor novela. Gracias Initiand :hi:

Re: Extension du domaine de la lutte ( Philippe Harel, 1999) DVDRip VOSE

Publicado: 12 Abr 2015 10:33
por miraguano
Me apunto y gracias.

Re: Extension du domaine de la lutte ( Philippe Harel, 1999) DVDRip VOSE

Publicado: 12 Abr 2015 17:01
por hel
¡Gracias, Ini! :aplauso:

:hi: